Beim Verbrennen von Laubhaufen und Ästen auf Igel und Co. achten

Zum Welttierschutztag informiert die PFOTENHILFE über die Gefahren beim Verbrennen von Laubhaufen

© Michael Aichberger Internet Service

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag und das nimmt die Pfotenhilfe zum Anlass, um auf alltägliche Gefahren für die Tierwelt aufmerksam zu machen. Speziell zu dieser Jahreszeit werden immer wieder Erntedankfeuer veranstaltet oder Laubhaufen verbrannt. Dies stellt jedoch eine große Gefahr für viele Wildtiere dar. Der Verein informiert nun, was man beim Verbrennen von Ästen und Ähnlichem beachten sollte, damit auch wirklich kein Lebewesen zu Schaden kommt.

Gerade jetzt im Herbst ist es üblich, große Mengen an Laub und Geäst im Garten auf einen Haufen anzusammeln und diesen anschließend zu verbrennen. Nicht selten wird dieser Laubhaufen aber erst nach einigen Tagen oder Wochen verbrannt. In dieser Zeit können sich Igel und andere kleine Wildtiere in dem für sie gemütlichen Laub und Geäst verstecken oder gar beginnen, sich ein Winterquartier einzurichten. „Wenn der Haufen dann angezündet wird, sind Igel und Co. in großer Gefahr. Passt man nicht auf, müssen die armen Tiere qualvoll verbrennen“, warnt Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe.

Eine umweltfreundliche und ungefährliche Alternative wäre es, statt Verbrennen einen Komposthaufen anzulegen. Auch für Tiere ist dieser sehr wertvoll, denn er bietet Schutz und auch Nahrung. Manche Tierarten, wie der Igel, halten sogar Winterschlaf in Laub- bzw. Komposthaufen. Will man ein Lagerfeuer oder Ähnliches veranstalten, aber sicher gehen, dass kein Tier zu Schaden kommt, sollte das Holz erst kurz zuvor aufgeschichtet werden. Wenn Laub- oder Holzhaufen schon eine Zeitlang liegen, dann sollte er vor dem Verbrennen unbedingt noch einmal umgeschichtet werden. „Nur so kann sichergestellt werden, dass kein Tier unnötig leidet oder qualvoll verbrennen muss“, so Sautner abschließend.

Quelle Pfotenhilfe am 17. September 2020 um 17:45 Uhr

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